Das neue Ärztezentrum für 40.000 Menschen im Augsburger Süden
Im Augsburger Süden plant WALTER ein neues Ärztezentrum mit rund 5.000 Quadratmetern Mietfläche. Entstehen soll ein gut erreichbarer, moderner Gesundheitsstandort, der ein breites Spektrum medizinischer Leistungen bündelt und durch ergänzende Angebote wie Apotheke, Sanitätshaus und Café den Alltag für viele Menschen erleichtert. Im Gespräch erläutert Marcus Rothenbucher, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung, warum das Projekt für WALTER weit mehr ist als ein Neubau – und welchen Beitrag es für die Entwicklung des Stadtteils leisten soll.
Herr Rothenbucher, was macht das geplante Ärztezentrum am Innovationspark für WALTER zu einem besonderen Projekt?
Das Projekt ist besonders für uns, weil es eine spürbare Lücke im Augsburger Süden schließt. Entstehen soll ein modernes Ärztezentrum, das ein breites Spektrum an Gesundheitsdienstleistungen an einem gut angebundenen Standort zusammenführt und damit vielen Menschen einen echten Mehrwert bietet. Wir wollen einen Ort für zeitgemäße und hochwertige medizinische Versorgung schaffen, der sowohl Ärztinnen und Ärzten als auch Patientinnen und Patienten zugutekommt.
Welche Bedeutung hat ein solches Projekt aus Ihrer Sicht für den Augsburger Süden und darüber hinaus?
Der Augsburger Süden ist für rund 40.000 Menschen ihr Zuhause. Umso wichtiger ist eine medizinische Versorgung, die gut erreichbar und nah am Alltag der Menschen ist. Genau hier setzt das Projekt an: Dank seiner Lage zwischen Univiertel, Haunstetten und Göggingen kann das Ärztezentrum zu einem wichtigen Anlaufpunkt für ein großes Einzugsgebiet werden.


Das Konzept verbindet Praxisflächen mit ergänzenden Nutzungen wie Apotheke, Sanitätshaus und Café. Warum ist dieser Nutzungsmix wichtig?
Weil gute medizinische Versorgung heute mehr sein muss als eine Ansammlung einzelner Praxen. Wenn Wege kurz sind und Angebote sinnvoll zusammenspielen, wird der Standort im Alltag deutlich wertvoller. Apotheke, Sanitätshaus und Café sind deshalb keine Nebensache, sondern Teil eines Gesamtkonzepts. Sie schaffen zusätzliche Qualität für Patientinnen und Patienten, aber auch für die Menschen, die dort arbeiten. So entsteht ein Ort, der Versorgung umfassender denkt.
Was war in der Planung besonders wichtig, damit hier nicht nur ein funktionales Gebäude, sondern auch ein langfristig attraktiver Ort entsteht?
Ein zentraler Punkt war für uns die Flexibilität. Die Flächen sollen so angelegt sein, dass unterschiedliche Praxisgrößen und Fachrichtungen einziehen können, ohne dass die gesamte Struktur dabei immer wieder verändert werden muss. Deshalb wurde die Grundrissstruktur gezielt überarbeitet. Uns war es wichtig, ein Haus zu planen, das langfristig funktioniert und sich an künftige Anforderungen anpassen kann.

Welche Anforderungen muss ein moderner Gesundheitsstandort heute erfüllen?
Er muss für Ärztinnen und Ärzte ebenso funktionieren wie für Patientinnen und Patienten. Dazu gehören barrierefreie Zugänge, verlässliche Abläufe, gut nutzbare Flächen und eine zeitgemäße technische Ausstattung. Gleichzeitig spielt die Erreichbarkeit eine entscheidende Rolle: mit der Straßenbahn, mit dem Auto, mit dem Fahrrad und auch für Menschen, die auf besondere Unterstützung angewiesen sind. Genau diese Anforderungen greifen wir im Projekt auf – mit einer sehr guten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und an die B17, ausreichenden Stellplätzen sowie einer Gebäudetechnik, die auf medizinische Nutzungen ausgelegt ist.
Welche Art von Mietpartnern wünschen Sie sich für dieses Projekt?
Wir wünschen uns Partner, die den Gedanken eines gemeinsamen Gesundheitsstandorts mittragen. Es geht nicht darum, Flächen beliebig zu vergeben, sondern darum, ein stimmiges Gesamtbild zu entwickeln. Unterschiedliche Fachrichtungen sollen sich sinnvoll ergänzen und Synergien schaffen. Genau darin liegt die Stärke eines solchen Hauses: nicht in der Summe der einzelnen Mieter, sondern im Zusammenspiel.
Wenn Sie einige Jahre vorausblicken: Wie soll das Ärztezentrum am Innovationspark idealerweise wahrgenommen werden?
Im besten Fall als selbstverständlicher Anlaufpunkt für die medizinische Versorgung im Augsburger Süden. Als eine Adresse, an die man denkt, weil sie gut erreichbar ist, weil die Angebote zusammenpassen und weil sie im Alltag echten Nutzen stiftet. Wenn uns das gelingt, ist das Ärztezentrum für uns weit mehr als ein erfolgreich vermietetes Gebäude. Dann ist es ein Ort, der in der Stadt angekommen ist und für viele Menschen einen echten Unterschied macht.